Rijsenberg
- Client
- Sogent
- Country
- Belgium
- Period
- 2024 - ongoing
Die Herausforderung
Der Bahnhof Gent-Sint-Pieters, ursprünglich für die Weltausstellung von 1913 errichtet, wurde zu einem wichtigen Motor der städtischen Entwicklung von Gent. Mehr als ein Jahrhundert später müssen der Bahnhof und sein Umfeld an die Anforderungen einer modernen Stadt angepasst werden. Als „gemischtes Entwicklungsgebiet für Wohnen und Arbeiten“ im Rahmen des Raumstrukturplans für Flandern steht das Areal vor der Herausforderung, ein hochwertiges urbanes Umfeld zu schaffen, das Wohnen, Büros, Freizeitangebote und Grünräume miteinander verbindet. Untergenutzte Flächen und Brachen sollen in lebendige Stadträume verwandelt werden, wobei der Rijsenbergpark eine zentrale Rolle bei der Wiedervernetzung des Quartiers und der Verbesserung der Lebensqualität spielt.
Die Lösung
Der Ansatz von Tractebel konzentriert sich darauf, den Rijsenbergpark als grünen Ankerpunkt innerhalb des Bahnhofsviertels neu zu definieren. Das Konzept sieht einen multifunktionalen Park vor, der ökologische Werte mit sozialem Nutzen verbindet und Räume für Erholung, Freizeit und gemeinschaftliche Aktivitäten schafft. Wegeführungen und Landschaftsgestaltung sorgen für eine nahtlose Verbindung zwischen neuen Entwicklungen und bestehenden Wohnvierteln, während öffentliche Einrichtungen Zugänglichkeit und Inklusion fördern. Durch die Integration von Grünflächen in das urbane Gefüge entsteht ein ausgewogenes Umfeld, das sowohl die Mobilität als auch die Lebensqualität unterstützt.
Die Auswirkungen
Der rund 6.300 m² große Rijsenbergpark wird als grüner Korridor entlang der Fabiolalaan zwischen dem Rijsenberg-Viertel und der Bahntrasse fungieren. Das Konzept legt besonderen Wert auf den Erhalt und die Erweiterung von Grünflächen und führt eine abwechslungsreiche Topografie sowie eine Mischung aus privaten, gemeinschaftlichen und öffentlichen Bereichen für ruhige und aktive Nutzungen ein. Die Gebäude werden für eine optimale Sonneneinstrahlung positioniert und verfügen im Erdgeschoss über offene Gemeinschaftseinrichtungen. Der Park wird einen durchgehenden All-Wheelers-Weg zwischen dem Bahnhof und dem Blaarmeersen-Gebiet bieten, neue öffentliche Plätze zur Verbesserung der lokalen Vernetzung schaffen sowie Waldflächen mit vielfältiger Vegetation erweitern, um die Biodiversität zu fördern. Großzügige Grünräume erleichtern den Zugang zu den neuen Gebäuden und fördern die Interaktion zwischen den Bewohnern.