Niuew Jessa ziekenhuis
- Client
- Helora
- Country
- Belgium
- Period
- 2023-ongoing
Die Herausforderung
Nach dem Zusammenschluss der Krankenhäuser Virga Jesse und Salvator entstand der Bedarf an einem neuen, hochmodernen Allgemeinkrankenhaus in Limburg, Flandern. Die zukünftige Einrichtung wird über rund 866 Betten und sämtliche dazugehörigen Fachbereiche verfügen, bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 500 Millionen Euro. Die Herausforderung besteht darin, eine große und komplexe Gesundheitsinfrastruktur zu entwickeln, die flexibel, pandemiesicher und zukunftsfähig ist und gleichzeitig Zugänglichkeit, betriebliche Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit gewährleistet.
Die Lösung
Tractebel leitet gemeinsam mit den Architekturbüros OSAR und Robbrecht & Daem die Planung dieses Vorzeigeprojekts. Das Projekt integriert alle Ingenieurdisziplinen durch Prozessüberwachung, BIM-Methodik und Systems Engineering. Tractebel ist für sämtliche Ingenieurstudien verantwortlich, darunter die technische Gebäudeausrüstung (MEP), Tragwerksplanung, Infrastrukturplanung (Straßen, Vorplatz und Kanalisation), EPB-Konformität, Brandschutzstrategie (aktiv und passiv) sowie Akustik. Das Krankenhaus wird entlang von Versorgungspfaden konzipiert, mit einem starken Fokus auf heilungsfördernde Umgebungen, CO₂-Neutralität und erneuerbare Energiequellen wie Geothermie sowie Energiegewinnung aus Abwassersystemen für Heizung und Kühlung.
Die Wirkung
Nach seiner Fertigstellung wird dieses Krankenhaus zur wichtigsten Gesundheitseinrichtung der Region Limburg werden und neue Maßstäbe in den Bereichen Patientenversorgung, Nachhaltigkeit und architektonische Exzellenz setzen. Sein flexibles und menschenzentriertes Design gewährleistet eine langfristige Anpassungsfähigkeit, während die grüne Umgebung und die energieeffizienten Systeme zu einem gesünderen Umfeld für Patienten und Mitarbeitende beitragen. Der ganzheitliche Ansatz von Tractebel stellt die Realisierung einer widerstandsfähigen und zukunftssicheren Gesundheitsinfrastruktur sicher.